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Sonntag, 8. März 2009
Regelvorschläge für Gruppentreffen (ausführliche Fassung)
selbstbewusst, 17:55h
I. Voraussetzungen und Rahmenbedinqunqen
Vertrauen/Schweigepflicht
Jede/r Teilnehmer/in muss die Gewissheit haben, dass alles, was in der Gruppe besprochen wird in der Gruppe bleibt und nicht an Außenstehende weiter getragen wird.
Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit
Pünktlichkeit sollte für alle Gruppenmitglieder selbstverständlich sein. Mitglieder die nicht am Gruppentreffen teilnehmen können, sollten telefonisch absagen. So wird vermieden, dass die Gruppe auf Fehlende wartet oder die Mitglieder sich Gedanken darüber machen, warum eine Person wegbleibt. Durch zuverlässiges Verhalten entstehen Sicherheit und Vertrauen in der Gruppe.
Essen, Trinken und Rauchen
Trinken und Essen während einer Gruppensitzung können sich störend auf die Konzentrationsfähigkeit auswirken oder Einzelnen auch lästig sein. Besser ist es, zwischendurch eine kleine (Rauch)Pause zu machen.
II Gestaltung und Regeln für das Gruppentreffen
Blitzlicht-Runde
Ein Blitzlicht ist eine Kommunikationshilfe am Anfang einer jeden Gruppensitzung, bei der alle kurzzu Wort kommen. -Jedes Mitglied kann so seine Gefühle, Fragen oder Aspekte einbringen, z. B. Wie geht es mir heute? Welche Wünsche bringe ich für diese Treffen mit? Das Blitzlicht kann auch bei einer Störung oder am Ende einer Sitzung sehr nützlich sein.
Thematische Eingrenzung
Oft kann es sehr hilfreich sein, sich für Gruppentreffen auf ein bestimmtes Thema zu beschränken, es sei denn, ein neues Thema oder ein dringendes Problem stehen im Vordergrund.
Wechselnde Gruppenleitung
Es hat sich bewährt, dass jeweils eine oder zwei Personen ein Treffen leiten und die Gesprächsführung übernehmen. Die Leitungsrolle sollte wechseln, damit eine Person nicht zuviel Verantwortung übernimmt und dadurch eine Sonderstellung bekommt. Gesprächsleiter/in bestimmen jedoch nicht die Inhalte und Beschlüsse der Gruppe, sondern sind für den geregelten Ablauf des Treffens zuständig.
Störungen haben Vorrang
Störungen haben Vorrang, weil sie die Aufmerksamkeit vom Gruppengeschehen ablenken. Wenn jemand nicht mehr
zuhören kann, beunruhigt oder traurig ist, wird diese „Störung" zum Thema gemacht, (dasselbe gilt auch für
Seitengespräche). Außerdem ist es ratsam, Schwierigkeiten zwischen den Gruppenmitgliedern möglichst bald
auszusprechen. ,
Interpretationen vermeiden
Lösungsvorschläge sollten nicht aufgedrängt werden. Durch Interpretationen kann ich kein Problem für andere lösen. Jeder weiß selbst am besten über sein Problem bescheid. Persönliche Gedanken und Gefühle, die das Gehörte auslösen, sollten jedoch mitgeteilt werden. Sie sind wichtig und können den Gruppenprozess fördern.
Auf Körpersprache achten
Wenn ich lerne, auf die Körpersprache meines Gegenübers zu achten, kann ich oft zusätzliche Informationen über das seelische Befinden erhalten.
In der „IcrT-Form sprechen
Damit allgemeine und unkonkrete Aussagen vermieden werden, sollte möglichst in der „Ich-Form", nicht in der „Man" oder „Wir", gesprochen werden. So wird die Verantwortung für die eigene Person und das Mitgeteilte übernommen.
Aktives zuhören
Dies bedeutet, den Gruppenmitgliedern Aufmerksamkeit entgegenbringen und sie ausreden zulassen. Mit einem kurzen Kopfnicken, einem zugewandten Blick, einer offenen Körperhaltung kann das aktive Zuhören dargestellt werden.
Zur Einübung der Regeln kann es hilfreich sein, sie für alle sichtbar auf ein Stück Papier oder eine Tafel zu schreiben.
Vertrauen/Schweigepflicht
Jede/r Teilnehmer/in muss die Gewissheit haben, dass alles, was in der Gruppe besprochen wird in der Gruppe bleibt und nicht an Außenstehende weiter getragen wird.
Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit
Pünktlichkeit sollte für alle Gruppenmitglieder selbstverständlich sein. Mitglieder die nicht am Gruppentreffen teilnehmen können, sollten telefonisch absagen. So wird vermieden, dass die Gruppe auf Fehlende wartet oder die Mitglieder sich Gedanken darüber machen, warum eine Person wegbleibt. Durch zuverlässiges Verhalten entstehen Sicherheit und Vertrauen in der Gruppe.
Essen, Trinken und Rauchen
Trinken und Essen während einer Gruppensitzung können sich störend auf die Konzentrationsfähigkeit auswirken oder Einzelnen auch lästig sein. Besser ist es, zwischendurch eine kleine (Rauch)Pause zu machen.
II Gestaltung und Regeln für das Gruppentreffen
Blitzlicht-Runde
Ein Blitzlicht ist eine Kommunikationshilfe am Anfang einer jeden Gruppensitzung, bei der alle kurzzu Wort kommen. -Jedes Mitglied kann so seine Gefühle, Fragen oder Aspekte einbringen, z. B. Wie geht es mir heute? Welche Wünsche bringe ich für diese Treffen mit? Das Blitzlicht kann auch bei einer Störung oder am Ende einer Sitzung sehr nützlich sein.
Thematische Eingrenzung
Oft kann es sehr hilfreich sein, sich für Gruppentreffen auf ein bestimmtes Thema zu beschränken, es sei denn, ein neues Thema oder ein dringendes Problem stehen im Vordergrund.
Wechselnde Gruppenleitung
Es hat sich bewährt, dass jeweils eine oder zwei Personen ein Treffen leiten und die Gesprächsführung übernehmen. Die Leitungsrolle sollte wechseln, damit eine Person nicht zuviel Verantwortung übernimmt und dadurch eine Sonderstellung bekommt. Gesprächsleiter/in bestimmen jedoch nicht die Inhalte und Beschlüsse der Gruppe, sondern sind für den geregelten Ablauf des Treffens zuständig.
Störungen haben Vorrang
Störungen haben Vorrang, weil sie die Aufmerksamkeit vom Gruppengeschehen ablenken. Wenn jemand nicht mehr
zuhören kann, beunruhigt oder traurig ist, wird diese „Störung" zum Thema gemacht, (dasselbe gilt auch für
Seitengespräche). Außerdem ist es ratsam, Schwierigkeiten zwischen den Gruppenmitgliedern möglichst bald
auszusprechen. ,
Interpretationen vermeiden
Lösungsvorschläge sollten nicht aufgedrängt werden. Durch Interpretationen kann ich kein Problem für andere lösen. Jeder weiß selbst am besten über sein Problem bescheid. Persönliche Gedanken und Gefühle, die das Gehörte auslösen, sollten jedoch mitgeteilt werden. Sie sind wichtig und können den Gruppenprozess fördern.
Auf Körpersprache achten
Wenn ich lerne, auf die Körpersprache meines Gegenübers zu achten, kann ich oft zusätzliche Informationen über das seelische Befinden erhalten.
In der „IcrT-Form sprechen
Damit allgemeine und unkonkrete Aussagen vermieden werden, sollte möglichst in der „Ich-Form", nicht in der „Man" oder „Wir", gesprochen werden. So wird die Verantwortung für die eigene Person und das Mitgeteilte übernommen.
Aktives zuhören
Dies bedeutet, den Gruppenmitgliedern Aufmerksamkeit entgegenbringen und sie ausreden zulassen. Mit einem kurzen Kopfnicken, einem zugewandten Blick, einer offenen Körperhaltung kann das aktive Zuhören dargestellt werden.
Zur Einübung der Regeln kann es hilfreich sein, sie für alle sichtbar auf ein Stück Papier oder eine Tafel zu schreiben.
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Konflikte in Gruppen
selbstbewusst, 17:40h
Auch in Selbsthilfegruppen treffen Menschen mit unterschiedlichen Ansichten, Erwartungen, Entwicklungen und Zielen aufeinander, so sind Meinungsverschiedenheiten und Missverständnisse nicht zu vermeiden. Jede Gruppe erlebt in den verschiedenen Entwicklungsphasen kleinere oder größere Konflikte.
Wichtig für die Qualität der Arbeit ist der Weg der gemeinsamen Lösung. Der Prozess der Klärung und Lösungssuche ist das Entscheidende. Schwierige Situationen beinhalten immer auch die Chance, sich neu zu orientieren und bieten Gelegenheit für persönliches Wachstum. Dafür sollten Konflikte und Schwierigkeiten so offen wie möglich angesprochen werden.
Positive Merkmale von Konflikten:
-> Neuerungen herbeiführen
-> Stillstand verhindern
-> Ideenreichtum entfachen
-> Gruppe festigen
-> zur Selbsterkenntnis führen
-> Veränderungen auslösen
Häufiger Wechsel innerhalb der Gruppe
Wenn eine Gruppe nicht festgelegt hat, in welchem zeitlichen Rhythmus neue Mitglieder hinzukommen dürfen, kann ein häufiger Wechsel innerhalb der Gruppe entstehen. Die alte Gruppe sieht sich gezwungen, den Neuen die Gelegenheit zu geben, sich auszusprechen.
Dadurch kommen sie aber nicht dazu, ihre eigenen aktuellen Themen zu behandeln und die weitere Gruppenentwicklung wird behindert. Neu hinzukommende spüren diese Unsicherheit und ziehen sich zurück. Die Gruppe sollte gemeinsam überlegen, wie diese Unzufriedenheit behoben werden kann. z. B.
-> eine Zeitlang keine Neuzugänge aufnehmen um sich wieder auf den Arbeitsprozess und den Zusammenwachs der Gruppe konzentrieren zu können
.-> klären, wie mit neuen Teilnehmern umgegangen wird (z. B. am Anfang des Gruppentreffens einen Zeitrahmen festlegen)
-> Zeitpunkt verabreden, wann die Gruppe wieder offen sein soll (evt. vorherigen Austausch planen)
Wichtig für die Qualität der Arbeit ist der Weg der gemeinsamen Lösung. Der Prozess der Klärung und Lösungssuche ist das Entscheidende. Schwierige Situationen beinhalten immer auch die Chance, sich neu zu orientieren und bieten Gelegenheit für persönliches Wachstum. Dafür sollten Konflikte und Schwierigkeiten so offen wie möglich angesprochen werden.
Positive Merkmale von Konflikten:
-> Neuerungen herbeiführen
-> Stillstand verhindern
-> Ideenreichtum entfachen
-> Gruppe festigen
-> zur Selbsterkenntnis führen
-> Veränderungen auslösen
Häufiger Wechsel innerhalb der Gruppe
Wenn eine Gruppe nicht festgelegt hat, in welchem zeitlichen Rhythmus neue Mitglieder hinzukommen dürfen, kann ein häufiger Wechsel innerhalb der Gruppe entstehen. Die alte Gruppe sieht sich gezwungen, den Neuen die Gelegenheit zu geben, sich auszusprechen.
Dadurch kommen sie aber nicht dazu, ihre eigenen aktuellen Themen zu behandeln und die weitere Gruppenentwicklung wird behindert. Neu hinzukommende spüren diese Unsicherheit und ziehen sich zurück. Die Gruppe sollte gemeinsam überlegen, wie diese Unzufriedenheit behoben werden kann. z. B.
-> eine Zeitlang keine Neuzugänge aufnehmen um sich wieder auf den Arbeitsprozess und den Zusammenwachs der Gruppe konzentrieren zu können
.-> klären, wie mit neuen Teilnehmern umgegangen wird (z. B. am Anfang des Gruppentreffens einen Zeitrahmen festlegen)
-> Zeitpunkt verabreden, wann die Gruppe wieder offen sein soll (evt. vorherigen Austausch planen)
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Mittwoch, 28. Januar 2009
Vorbereitung eines Gruppentreffens (für den Moderator)
selbstbewusst, 17:30h
Die Moderation eines Gruppentreffens kann mit Hilfe folgender Fragen vorbereitet werden:
- Wer wird heute voraussichtlich an der Gruppensitzung teilnehmen?
- Welche Themen/Probleme sind vom letzten Mal noch offen geblieben?
- Welche Themen/Probleme sollen beim nächsten Treffen besprochen werden?
- Was möchte ich selbst gern einbringen - trotz meiner neutralen Rolle?
- Was kann mir helfen meine neutrale Haltung als Moderator zu behalten?
- Welche Erwartungen haben die Teilnehmer an mich als Moderator?
- Welchen Vorschlag will ich für den Einstieg in das Gespräch machen?
- Soll das Blitzlicht mit einer bestimmten Frage beginnen?
- Werden eventuell neue Gruppenmitglieder erwartet? Was ist dann zu beachten?
- Wer wird heute voraussichtlich an der Gruppensitzung teilnehmen?
- Welche Themen/Probleme sind vom letzten Mal noch offen geblieben?
- Welche Themen/Probleme sollen beim nächsten Treffen besprochen werden?
- Was möchte ich selbst gern einbringen - trotz meiner neutralen Rolle?
- Was kann mir helfen meine neutrale Haltung als Moderator zu behalten?
- Welche Erwartungen haben die Teilnehmer an mich als Moderator?
- Welchen Vorschlag will ich für den Einstieg in das Gespräch machen?
- Soll das Blitzlicht mit einer bestimmten Frage beginnen?
- Werden eventuell neue Gruppenmitglieder erwartet? Was ist dann zu beachten?
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Moderation
selbstbewusst, 17:26h
Warum ist eine Moderation hilfreich?
Oft laufen Gespräche in Selbsthilfegruppen nicht so ab, wie die Beteiligten es sich wünschen. Es kommen Missverständnisse auf oder Personen reden aneinander vorbei.
Oft ist es hilfreich für Gruppen, wenn ein Moderator die Treffen strukturiert, damit produktive und gute Gespräche stattfinden können. Die Methode der Moderation wirkt hier stabilisierend, aufbauend, schafft Vertrauen und verhilft den Teilnehmern sich angenommen und gleichwertig zu fühlen. Mit Hilfe eines Moderators kann zielgerichtet, konzentriert und effizient auf Inhalte und Themen zugegangen werden. Konflikte und Störungen können sofort versachlicht und bearbeitet werden. Die Moderation fördert, im Gegensatz zu einer konventionellen Leitung, den Arbeits- und Gesprächsprozess der Gruppe, gibt aber keine Arbeitsziele vor.
Dies setzt voraus, dass eine Person oder mehrere im Wechsel, die Moderationsrolle bewusst und aktiv übernehmen und die Gruppe sich für dieses Vorgehen und die Person entschieden hat.
Verhaltensregeln und Aufgaben für eine erfolgreiche Moderation:
- Zurückhaltung: Die Moderation steüt eigene Ziele, Bewertungen und Ansichten zurück. Auf den Gesprächsinhait bezogen gibt es kein „richtig" oder „falsch".
- Neutralität. Die Moderation nimmt alle Gruppenmitglieder gleich ernst. Niemand wird bevorzugt oder benachteiligt. Es wird dafür gesorgt, dass alle gleichermaßen ihre Meinungen, Ideen und Ansichten vorbringen können.
- Sich selbst nicht unter Druck setzen: Die Moderation muss nicht immer alles „im Griff* haben. Entscheidend ist allein das aufrichtige Bemühen die Gruppe bei der Analyse und Verarbeitung von Schwierigkeiten zu unterstützen.
- Beachtung der (Gesprächs-)Regelnr. Die Moderation ermutigt die Gruppe , Regeln für einen wirkungsvollen Umgang miteinander zu vereinbaren und einzuhalten
- Zielorientierung: Die Moderation behält das Ziel der Sitzung im Auge und signalisiert der Gruppe Abweichungen vom Weg zum Ziel. Sie behält die Arbeitsfähigkeit der gesamten Gruppe im Auge.
- Ideen darstellen: Es kann oft sehr hilfereich sein, Ideen bildhaft zu machen z.B. durch Aufschreiben an eine Tafel oder auf ein Plakat
Oft laufen Gespräche in Selbsthilfegruppen nicht so ab, wie die Beteiligten es sich wünschen. Es kommen Missverständnisse auf oder Personen reden aneinander vorbei.
Oft ist es hilfreich für Gruppen, wenn ein Moderator die Treffen strukturiert, damit produktive und gute Gespräche stattfinden können. Die Methode der Moderation wirkt hier stabilisierend, aufbauend, schafft Vertrauen und verhilft den Teilnehmern sich angenommen und gleichwertig zu fühlen. Mit Hilfe eines Moderators kann zielgerichtet, konzentriert und effizient auf Inhalte und Themen zugegangen werden. Konflikte und Störungen können sofort versachlicht und bearbeitet werden. Die Moderation fördert, im Gegensatz zu einer konventionellen Leitung, den Arbeits- und Gesprächsprozess der Gruppe, gibt aber keine Arbeitsziele vor.
Dies setzt voraus, dass eine Person oder mehrere im Wechsel, die Moderationsrolle bewusst und aktiv übernehmen und die Gruppe sich für dieses Vorgehen und die Person entschieden hat.
Verhaltensregeln und Aufgaben für eine erfolgreiche Moderation:
- Zurückhaltung: Die Moderation steüt eigene Ziele, Bewertungen und Ansichten zurück. Auf den Gesprächsinhait bezogen gibt es kein „richtig" oder „falsch".
- Neutralität. Die Moderation nimmt alle Gruppenmitglieder gleich ernst. Niemand wird bevorzugt oder benachteiligt. Es wird dafür gesorgt, dass alle gleichermaßen ihre Meinungen, Ideen und Ansichten vorbringen können.
- Sich selbst nicht unter Druck setzen: Die Moderation muss nicht immer alles „im Griff* haben. Entscheidend ist allein das aufrichtige Bemühen die Gruppe bei der Analyse und Verarbeitung von Schwierigkeiten zu unterstützen.
- Beachtung der (Gesprächs-)Regelnr. Die Moderation ermutigt die Gruppe , Regeln für einen wirkungsvollen Umgang miteinander zu vereinbaren und einzuhalten
- Zielorientierung: Die Moderation behält das Ziel der Sitzung im Auge und signalisiert der Gruppe Abweichungen vom Weg zum Ziel. Sie behält die Arbeitsfähigkeit der gesamten Gruppe im Auge.
- Ideen darstellen: Es kann oft sehr hilfereich sein, Ideen bildhaft zu machen z.B. durch Aufschreiben an eine Tafel oder auf ein Plakat
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Gesprächsregeln für Selbsthilfegruppen
selbstbewusst, 17:21h
Die Erfahrung zeigt, dass das Arbeiten in Selbsthilfegruppen geübt sein will. Gesprächsregeln, so mühsam sie vielleicht zunächst erscheinen, erleichtern die Konzentration auf ein bestimmtes Thema und führen zu einem angenehmeren und gezielteren Austausch. Die folgenden Beispiele von Gesprächsregeln sind dem Modell der Themenzentrierten Interaktion entnommen. Sie sollen als Anregung oder Hilfestellung für die Gruppenarbeit dienen. Die Gruppe entscheidet jedoch selbst, ob und mit welchen Regeln und Methoden sie arbeiten möchte:
1. Persönliches bleibt in der Gruppe
2. Ich übernehme Verantwortung für mich selbst
3. Ich spreche nicht allgemein, sondern von mir
4. Ich höre anderen aufmerksam zu und unterbreche sie nicht
5. Es spricht immer nur einer zur gleichen Zeit
6. Ich vermeide Seitengespräche
7. Störungen haben Vorrang
8. Ich frage andere nicht aus
9. Ich halte mich mit Interpretationen zurück
10. Ich achte auf meinen Körper und was er ausdrückt
1. Persönliches bleibt in der Gruppe
2. Ich übernehme Verantwortung für mich selbst
3. Ich spreche nicht allgemein, sondern von mir
4. Ich höre anderen aufmerksam zu und unterbreche sie nicht
5. Es spricht immer nur einer zur gleichen Zeit
6. Ich vermeide Seitengespräche
7. Störungen haben Vorrang
8. Ich frage andere nicht aus
9. Ich halte mich mit Interpretationen zurück
10. Ich achte auf meinen Körper und was er ausdrückt
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Mittwoch, 7. Januar 2009
Zielstellung - grob
selbstbewusst, 13:41h
Jedem, der sich selber als kontaktscheu, schüchtern, sozialphobisch, unbeholfen im Umgang mit Menschen oder etwas in diese Richtung bezeichnet, steht diese noch recht kleine Gruppe (max. bisher acht Teilnehmer), die sich wöchentlich trifft, offen.
Wir sind eine reine Betroffenengruppe unter Gleichen. Deswegen: Eine psychologische Krankheitsbescheinigung verlangen wir nicht, ebenso wenig maßen wir uns allerdings an, einen Psychologen zu ersetzen. Alles, was wir können, ist um Einfühlung bemühte, rege und ernsthafte, keinesfalls todernste, Zusammenarbeit im Sinne jedes Einzelnen - und wenn Neue mit dazu beitragen, um so besser! Wir haben eine Sitzungsstruktur geschaffen, die das Ihrige dazu tut.
Interessierte: einfach bei KIBIS Hannover anrufen, dann leiten die euch weiter!
Wir sind eine reine Betroffenengruppe unter Gleichen. Deswegen: Eine psychologische Krankheitsbescheinigung verlangen wir nicht, ebenso wenig maßen wir uns allerdings an, einen Psychologen zu ersetzen. Alles, was wir können, ist um Einfühlung bemühte, rege und ernsthafte, keinesfalls todernste, Zusammenarbeit im Sinne jedes Einzelnen - und wenn Neue mit dazu beitragen, um so besser! Wir haben eine Sitzungsstruktur geschaffen, die das Ihrige dazu tut.
Interessierte: einfach bei KIBIS Hannover anrufen, dann leiten die euch weiter!
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Startschuss
selbstbewusst, 13:40h
Jetzt schnell alle heulen gehen. Sonst werden wir noch übermütig!
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